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Cover - Everdeen - Don't Give Up The Ghost

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Release Date:
16. July 2021

Everdeen / Don't Give Up The Ghost

Nachdem sie in den letzten Jahren mehr als nur ein wenig Aufsehen in der erblühenden Indie-Szene  Süddeutschlands generieren konnten, sind Everdeen bereit für den nächsten Schritt – oder Sprung,  um genau zu sein: Mit „Stay“ entledigt sich das Stuttgarter Trio endgültig der Rolle der  melancholischen, introvertierten Indie-Tagträumer und zeigt uns stattdessen sein wahres,  weltoffenes Gesicht. Zwischen kosmopolitischer Chuzpe und jener schwer greifbaren Sehnsucht  gabeln auf dem Weg zahlreiche neue Einflüsse und Aromen für ihren jenseitigen Indie Rock auf und  segeln entschlossen einem neuen Horizont entgegen. 

Gegründet im sonnengetränkten San Francisco von US-Amerikaner Ian Stahl und der türkisch deutschen Sängerin Sümeyra, fand sich das Duo bald darauf in Stuttgart wieder. Hier trafen sie mit  Schlagzeuger Thommy Mross zusammen, mit dem sie ihren Sound reifen und gedeihen ließen. Wie  es sich für ein wahrhaft interkontinentales und interkulturelles Trio gehört, machte sich dieser  Sound nie von einem bestimmten Ort abhängig und zielt eher auf internationale Standards ab, wie  sie in Großbritannien oder Skandinavien aufgestellt werden. Das macht „Stay“ nicht nur zu ihrer  bislang stärksten Veröffentlichung; es ist zugleich ihr ergreifendstes, überzeugendstes Werk, ein  Werk, das sich in triumphierenden, überwältigenden Soundwällen über seine Hörer ergießt. 

Dadurch wurden Everdeen zugänglicher ohne dabei ihre geisterhafte, ätherische Aura zu verlieren,  die auch Bands wie Florence + the Machine oder London Grammar atmen. Das führt zu  musikalischen Kostbarkeiten wie die euphorisierende Wucht des Openers „This Place“, eine Hymne  darüber, in einem Kaff gefangen zu sein, das bittersüße „Don’t Give Up The Ghost“ oder das  sagenhaft treibende „Heart Shaped Gutter“. Während diese Songs für die wilde, die ekstatische und  ausschweifende Seite des Trios stehen, zeigen Stücke wie der elegische Sundowner „Colours“ oder  das schwere, monumental wogende Epos „By The Water“ das Zwielicht in ihren Herzen zeigen und  sollten am besten nach Sonnenuntergang genossen werden. „Stay“ ist für die Träumer. Für die  Kämpfer. Für all die, die die Hoffnung selbst in der größten Dunkelheit nicht verlieren. Und in  einem schrägen Jahr wie diesem haben wir genau so etwas gebraucht. 






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