Mr. Burn
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Mr. Burn

Die Debüt-EP des dänischen Künstlers Mr. Burn aka. Mads Riiskjær Jaurnow entstand aus dem Wunsch heraus, etwas Neues zu erschaffen. Etwas, was sich von allem vorherigen Projekten unterscheiden sollte. Nachdem Mads zehn Jahre bei der heißgeliebten dänischen Hardrock-Band Electric Elephants gespielt hatte, konnte er seinem Drang, sich weiterzuentwickeln, nicht länger widerstehen.

Nachdem Mads an der renommierten Musikhochschule “Rytmisk Musikkonservatorium” in Kopenhagen angenommen worden war, tat er sich mit dem Produzenten Søren Buhl Lassen zusammen, den er zuvor schon aus der recht familiären Musikszene in Kopenhagen kannte. Ohne einen konkreten Fahrplan probierten die beiden verschiedene Elemente elektronischer Musik aus, spielten mit der gemeinsamen Liebe für schwedische Popmusik sowie kantigen 90er-Alternative-Rock und stürzten sich ausgelassen in die Dunkelheit.

Zurück im nüchternen Tageslicht spielte er das neue Material seinen Mitschüler*innen vor, woraufhin einer den neuen Klang als scharfen Hybriden aus „Nine Inch Nails und den Backstreet Boys“ bezeichnete. Da wusste Mads, dass er auf dem richtigen Weg ist.

“Wir begannen daraufhin erneut, mit unserem Sound zu experimentieren, wollten diesmal aber mehr unsere Einflüsse mit einbinden. Wir starteten mit modernen schwedischen Pop-Einflüssen, wieThe Cardigans (Gran Turismo), aber merkten auch schnell, dass wenn wir dem American Classic Rock nur ein bisschen Spielraum geben, er schnell den Song bestimmt. Gleichzeitig zeichnete sich ab, dass wenn ich ihn komplett ignoriere, er sich trotzdem auf eine sanfte Art und Weise in das Soundbild einschleicht, statt dass er es dominiert. Das Ergebnis klang dann mehr wie Eva Adore (The Smashing Pumpkins).”

Mads wusste, dass er mit Søren den richtigen Partner-Produzenten hatte. “Nachdem ich hörte, wie gut er seine musikalischen Ideen in Worte fassen konnte, wusste ich, dass ich mit ihm arbeiten muss. Ich hatte vorher noch nie einen Menschen getroffen, der so präzise ein Bild des Sounds im Kopf erschaffen und es dann in etwas Konkretes verwandeln kann. Ich könnte stundenlang komplett wirres Zeug reden und er würde dann sagen: “Meinst du so etwas?”, worauf hin ich antworten würde: “Ja! Ganz genau das meine ich!”.

Was die visuelle Identität von Mr. Burn angeht, hatte Mads schon immer eine Affinität für die trashig-glamourösen, androgynen und narzisstischen Fronter der 90er, deren Poster die Wände seines Jugendzimmers schmückten – wie Scott Weiland zur NO 4-Zeiten oder Bono zur Zooropa-Ära. Eine Art Huldigung an die frühen Tage von Ziggy Stardust, als die versnobte Oberschicht ihn und seine Zeitgenossen mit ihren hautengen Latex-Outfits, schwarzen Fingernägeln und den lächerlichen Sonnenbrillen als “einfach nur dekadent” abstempelte.

Aus diesem Kessel Ursuppe kristallisierte sich am Ende Mads’ Alter Ego Mr. Burn heraus. Ähnlich wie bei Tyler Durden in Fight Club ist Mr. Burn die Hülle, welche es Mads ermöglicht, sich der Welt in der verletzlichen und flüchtigen Atmosphäre zu präsentieren, die es braucht, um seine aufrührerische Natur zu nähren. Wer sonst könnte jemanden besser durch Telepathetic’s Litanei verbotener Themen wie Angstzustände, die Transzendenz von Missbrauch und dunklen Machtspielen führen, stark durchdrungen von abgestandenem Zigarettenrauch und dem viszeralen, metallischen Klirren von Roboter-Sex.

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